Für ein Projekt im Fach "Software-Grundlagen" im Rahmen des Studiums an der FHM war es unsere Aufgabe ein Videocast zu erstellen. Dies ist meine Projektgruppe: Natalie Gleichmann, meine Wenigkeit und Alexandra Rode
Die Idee zum Video ist durch Rio Reiser entstanden:
König von Deutschland
Jede Nacht um halb eins wenn das Fernsehn rauscht
leg ich mich auf's Bett und mal mir aus
wie das wäre wenn ich nicht der wäre der ich bin
sonder Kanzler Kaiser König oder Königin
ich denk mir was der Kohl da kann das kann ich auch
ich würd Vivaldi hörn tagein tagaus
ich käm viel rum würd nach USA reisen
Ronnie mal wie Waldi in die Waden beißen
Das alles und noch viel mehr würd ich machen
wenn ich König von Deutschland wär
das alles und noch viel mehr würd ich machen
wenn ich König von Deutschland wär
Ich würd die Krone täglich wechseln würde zweimal baden
die Lottozahlen eine Woche vorher sagen
bei der Bundeswehr gäb es nur noch Hitparaden
ich würd jeden Tag im Jahr Geburtstag haben
im Fernsehn gäb es nur noch ein Programm
Robert Lempke vierundzwanzig Stunden lang
ich hätte zweihundert Schlösser und wär nie mehr pleite
ich wär Rio der Erste Sissy die Zweite
Das alles und noch viel mehr würd ich machen
wenn ich König von Deutschland wär
das alles und noch viel mehr würd ich machen
wenn ich König von Deutschland wär
Die Socken und die Autos dürften nicht mehr stinken
ich würd jeden Morgen erstmal ein Glas Schampus trinken
ich wär schicker als der Schmidt und dicker als der Strauß
und meine Platten kämen ganz groß raus
Reinhard Mey wäre des Königs Barde
Paola und Kurt Felix wären Schweizer Garde
vorher würd ich gerne wissen ob sie Spaß verstehn
sie müssten 48 Stunden ihre Show ansehn
Das alles und noch viel mehr würd ich machen
wenn ich König von Deutschland wär
Und so sind wir durch die Bielefelder Innenstadt gezogen und haben die Leute gefragt: "Was würdest du machen, wenn du König/in von Deutschland wärst?"
Hier eine Glosse, die für die Vorlesung "Print-Journalismus" entstanden ist:
Herbstkrise
Die Wirtschaftskrise hat uns voll erwischt. Überall muss gespart werden. Man hört von Abwrackprämien, Konjunkturpaketen und Rezession. Jeder muss sich zurückhalten und damit ist wirklich jeder gemeint. Und wer denkt, das würde an Mütterchen Natur vorbeigehen, lag mindestens soweit daneben, wie die Menschen, die der „Lehman-Brothers“ Bank einen Kredit gegeben haben. Auch Mutter Natur muss sparen: der Herbst muss weg!
Frühling, Sommer … und Winter! Die Tage werden wieder kürzer: zunächst war es um neun Uhr abends noch hell und dann dämmert es schon um acht. Der Sommer kündigt langsam seinen Abschied an und normalerweise sitzt der Herbst schon in den Startlöchern. Normalerweise, aber die Jahreszeit wurde einfach abgewrackt! Aber nicht nur wir Menschen müssen jahreszeitlich zurückstecken. Hat denn nicht irgendjemand an die armen Zugvögel gedacht? Das alles bedeutet nämlich: keine Zeit mehr für Schwalbe, Kranich und Co ganz gemächlich ein wärmeres Plätzchen zu suchen. Nein, Hektik ohne Grenzen steht nun an. Da hört man die aufgebrachte Schwalbenmutter rufen: „Was ist plötzlich los? Warum sparen? Warum Winter? Was ist mit dem Herbst? Diese Menschen spinnen doch.“ Und da bekommt sie vom Schwalbenpapa zu hören: „Machen wir es doch wie sie! Wir fliegen in Richtung Süden und kümmern uns nicht um den Herbst! Wenn wir jetzt los fliegen, gibt es Frühflieger-Rabatt und einen dicken Bonus obendrauf!“. Plötzlich sind dem Weibchen die roten, gelben und braunen Blätter des Herbstes entfallen und sie hatte die Jahreszeit vergessen. „Hauptsache unser Nest ist warm!“
Und so machen sie es. Vergessen ist der Herbst, vergessen die Wirtschaftskrise. Fliegen im Juli weg aus Deutschland und kommen erst im Frühling wieder. Vielleicht wird dann auch nicht mehr abgewrackt und auf Konjunkturpaketen rumgehämmert und im nächsten Jahr haben sie dann vielleicht auch den Herbst wieder. Irgendwas muss das Sparen ja jetzt bringen.
Sommer… Sonne… Mini-Rock und Flip Flops… Wassereis… Grillen… See…
Da darf - trotz Klausurphase- natürlich die richtige Musik nicht fehlen!
Hier meine Top-Ten Sommerhits 2009:
1.) Bob Marley - Sun is shining
2.) Emiliana Torrini - Jungle Drum
3.) Paul Kalkbrenner - Sky and sand
4.) Patrice - Sunshine
5.) Marquess - Arriba
6.) Kid Cudi vs. Crookers - Day' N' Nite
7.) R.I.O. – When The Sun Comes Down
8.) Black Eyed Peas – Boom Boom Pow
9.) Ting tings – Shut up and let me go
10.) Peter Fox - Schüttel deinen Speck
Das bin ich mit den Jungs der "Aktion Grüntäter - jeden diensTAG eine grüne Tat":
Für die Uni ist folgende Reportage entstanden:
Aktion Grüntäter - jeden diensTAG eine grüne Tat!
Brilon. Weg aus dem muffigen Klassenraum und rein ins Grüne: Drei Schüler der Briloner Hans-Zulliger-Schule nehmen sich einmal in der Woche eine Auszeit. Unter dem Motto „Aktion Grüntäter - Jeden DiensTAG eine grüne Tat“ arbeiten die drei Förderschüler und die Waldjugendherberge in Brilon zusammen. Die Schüler haben die Patenschaft und damit die Pflege über einen Teil des Außengeländes der Jugendherberge übernommen: Biologie-Unterricht einmal anders!
Im Frühling ging es los: Draußen beginnt alles zu blühen, die Tiere melden sich zurück, da ist an Unterricht im Klassenzimmer nicht mehr zu denken. Pascal, Marcel und Alexander haben in den letzten Wochen richtig geschuftet. Sträucher schneiden, Wege freiräumen: Die Sechstklässler der Hans-Zulliger-Schule haben viel Zeit in der Natur verbracht. Sie nehmen am Wettbewerb „Erlebter Frühling” der Naturschutzjugend teil. „Einmal pro Woche gehen wir zur Jugendherberge und kümmern uns. Wir zupfen Unkraut, wir schneiden Büsche zurück und wir sammeln Stöcker für das Insekten-Hotel. Und das macht echt Spaß!“ versichert der 12-jährige Pascal, der seit dem Frühling zusammen mit zwei Mitschülern jeden Dienstag zur Jugendherberge kommt.
Ihr Projekt hört sich zunächst einmal ungewöhnlich an: Sie haben ein Hotel für Insekten gebaut. Dahinter verbirgt sich aber ein pfiffiger Plan. Auf dem Gelände, wo das Insekten-Hotel entstanden ist, steht auch ein Apfelbaum, der noch nie Früchte getragen hat. Dies soll sich jetzt jedoch ändern, indem Bienen und andere Insekten angelockt werden.
Mehr als zwei Meter hoch ist der Holzbau, der ein wenig an ein riesiges Vogelhäuschen erinnert. Unter einem Dach sind Äste aufgeschichtet. Die Zwischenräume bieten Insekten den optimalen Raum, sich hier einzunisten. Wenn alles gut läuft, könnte man dann vielleicht schon im kommenden Jahr Äpfel ernten. Dafür müssen die Schüler aber noch einiges tun. Marcel ist zuversichtlich:„Wenn alle anpacken, dann schaffen wir das!“. Der Zusammenhalt unter den Förderschülern ist erstaunlich groß, denn die Hans-Zulliger-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“.
Etwa drei Stunden pro Woche pflegen die Förderschüler „ihr“ Gelände. Die selbsternannten „Grüntäter“ machen dabei Bekanntschaft mit vielen Tieren: „Hier gibt es alle möglichen Insekten, Ameisen, Hummeln, Bienen, Fliegen, Singvögel und noch viel mehr!“ berichtet Alexander. Neben dem Bau des Hotels, bei dem auch die Werkgruppe der Schule tatkräftig mitgeholfen hat, kümmerten sich Pascal, Marcel und Alexander auch um den Barfußpfad, der sich unter dem Apfelbaum herschlängelt - der war nämlich ziemlich zugewachsen. „Das war die schwierigste Aufgabe, den wieder frei zu legen”, erklärt der 13-jährige Marcel stolz.
Die Jungs haben mittlerweile schon eine ganze Menge geschafft. Umweltpädagogin Birgit Feldmann von der Jugendherberge findet die Unterstützung der Jungs klasse: „Wir freuen und riesig über die Patenschaft und sind dankbar, dass die drei uns helfen. Es ist schön zu sehen, wie motiviert die Jungs sind und wie viel Spaß sie dabei haben“. Die Jugendherberge wird weiterhin Werkzeuge stellen und die Materialkosten für zukünftige Projekte übernehmen.
Abgeschlossen sind die Arbeiten nämlich noch lange nicht, dafür haben die drei jungen Naturforscher und ihre Lehrerin Nicole Köchling-Dicke noch zu gute Ideen: Nach den Ferien soll das Hotel nämlich auch noch weiteren Bewohnern Platz bieten. Auf dem Dach könnten Vögel Platz finden, am Boden soll zudem ein idealer Lebensraum für Igel geschaffen werden. Sogar über die Anbringung von Solarzellen hat man bereits nachgedacht. Jetzt ist man aber erstmal mächtig stolz über das bisher Erreichte.
„Der Unterricht hier fällt den Schülern gar nicht schwer“ so Klassenlehrerin Nicole Köchling-Dicke. „Hier können sie sich viel mehr bewegen und so laut sein, wie sie möchten. Die drei sind einfach viel glücklicher und dadurch können sie auch mehr aufnehmen und lernen. Auch wenn ihnen das gar nicht bewusst ist“ freut sich die „Anführerin der Grüntäter“. Durch das Projekt mit der Jugendherberge haben die Jungs außerdem eine Menge Verantwortungsbewusstsein übernommen, denn sie haben einen „grünen Vertrag“ unterschrieben: „Wir haben denen von der Jugendherberge versprochen, das Gelände ordentlich zu halten und das machen wir auch!“ versichert der 13-jährige Marcel.
Das Projekt wird jetzt dokumentiert und dann für den bundesweiten Wettbewerb „Erlebter Frühling” eingereicht. Natürlich hoffen Marcel, Alexander und Pascal auf einen der vorderen Plätze. Alexander ist sich sicher, dass ihre Arbeit einen Preis verdient: „Wir schuften hier ziemlich viel. Es macht Spaß, ist aber auch anstrengend und mit dem Preisgeld könnten wir eine Klassenfahrt machen!“.
An Kreativität und Begeisterung mangelt es den drei Schülern und ihrer Lehrerin jedenfalls nicht. Und im kommenden Jahr kann man dann vielleicht in die selbstgepflückten Äpfel beißen.
Und fürs Radio sind diese beiden gebauten Beiträge zum Thema entstanden:
Gestern war ich mit meiner Projektgruppe unterwegs, um ein Video für „Software-Grundlagen“ zu produzieren. Das erinnert mich an die FHM-Summerschool „Media Inspirations“, an der ich vor meinem Studium dort teilgenommen habe. Auf dem Programm standen damals: Grundlagen zu Fotoshooting & Kameratechnik, Kreativtechniken, ein Fotoshooting, einen eigenen Weblog gestalten, Film/Video (Regie, Dreh & Schnitt) und eine Schreibwerkstatt.
Beim Fotoshooting (05. August 2008) habe ich mein „Lieblingsmedium Radio“ dargestellt:
FHM Summer School -Media Inspirations 06. August 2008: Filmdreh
Am 3. Tag der Summer School haben wir in unseren Gruppen einen Kurzfilm gedreht. Dabei hatten wir die Unterstützung von Kanal 21. Die Aufgabe lautete: Stellt die Zukunft der Medien in einem Kurzfilm dar. Und daraus ist diese Story geworden:
Mädelsabend mit Zukunft:
Vier Freundinnen - ein Ziel: Das Abitur. Aber wie wird es danach weitergehen? Bei einem Mädelsabend in der Stammkneipe planen Christina, Anna, Ines und Vanessa ihre Zukunft. Doch kann man heutzutage bei der rasanten Entwicklung der Medienbranche eigentlich noch voraussagen, wie die berufliche Zukunft aussehen wird?
Unser Film zeigt, dass alles anders kommen kann. In dem Zeitalter des World Wide Webs gehen Traditionsmedien wie das Radio oder die Tageszeitung immer mehr unter. Das Internet bestimmt nun nicht nur die Karriere jedes einzelnen, sondern greift auch in unsere Privatsphäre und somit in unsere sozialen Kontakte ein. Wer eine gute Geschäftsidee hat und diese gekonnt im www vermarktet, hat die Chance auf das große Geld. Was macht Erfolg aus: Wirkliches Talent oder einfach nur Glück?
Wer erfindet solche Scheißtage, an denen alles daneben geht und man auch bei Sonnenschein permanent im Regen steht? Gute Frage - nächste Frage. Jedenfalls ist dies meine Medizin gegen Stress und gleichzeitig die beste Möglichkeit abzuschalten und positiv zu denken (auch wenn der Schreibtisch unter all den Zetteln kaum noch zu erkennen ist). Meine Top 20 - Motivationssongs:
1.) Queen - Don´t stop me now
2.) Mika - Relax (Take it easy)
3.) Das Dschungelbuch - Probier´s mal mit Gemütlichkeit
4.) Seed - Aufstehen
5.) Die Toten Hosen - Steh auf, wenn du am Boden bist
6.) Destiny's Child - I´m a survivor
7.) Die 3.Generation - Leb´
8.) Monty Python - Always look on the bright side of life
9.) Bob Marley - Don't worry, be happy
10.) Ronan Keating - Lovin' each day
11.) Marius Müller Westernhagen - Es geht mir gut
12.) James Brown - I feel good
13.) Katrina & the Waves - I'm walking on sunshine
14.) Blümchen - Heut´ ist mein Tag
15.) Sido - Beweg´ deinen Arsch
16.) Gabrielle - Dreams can come true
17.) Patrice - Everyday good
18.) Roy Black und Anita - Schön ist es auf der Welt zu sein
19.) Scorpions - Eye of the tiger
20.) S-Club 7 - Reach
P.S.: „Das Leben ist das, was deine Gedanken daraus machen.“ (Marc Aurel)
2007 habe ich ein Praktikum bei Radio Sauerland gemacht. Danach bin ich dort direkt als freie Mitarbeiterin geblieben:
Hallo, ich bin Christina Siebertz. Bei Radio Sauerland gehöre ich zu den Jüngsten im Team. Die Arbeit hier macht mir besonders Spaß, weil es nie langweilig wird. Man hat täglich mit neuen, interessanten Themen und vor allem mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun. Dass ich während der Arbeit 100% die beste Musik höre, ist natürlich auch klasse.
Ich wurde im Sauerland geboren und lebe in Brilon. Als Mitarbeiterin bei Radio Sauerland komme ich zwar viel im HSK herum, Orientierung gehört allerdings trotzdem nicht zu meinen Stärken. Mit meinen Notizen bin ich bis heute aber immer rechtzeitig ans Ziel gekommen. Dafür, dass ich immer und überall Zettel und Stift (selbst in der kleinsten Handtasche) dabei habe, bin ich bekannt.
Geschrieben habe ich schon immer gerne, was sich auch in der Schule bemerkbar gemacht hat. Danach habe ich mit einem Praktikum bei der Zeitung angefangen. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich endgültig fest, dass es beruflich in Richtung Medien gehen soll. Und so bin ich bei Radio Sauerland gelandet, denn wie es hinter den Kulissen eines Lokalsenders so aussieht, hat mich brennend interessiert. So wurde ich dann von der Praktikantin zur freien Mitarbeiterin und bin direkt beim Radio geblieben.
Wenn ich in meiner Freizeit nicht gerade mit meinen Freunden unterwegs bin, entspanne ich in der Badewanne oder lese ein Buch.